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PKV

Was bewirken Alterungsrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

In der Regel erwarten Personen, die privat krankenversichert sind, dass ihre Versicherungsbeiträge größtenteils stabil bleiben, insbesondere im Alter. Vermittler argumentieren oft, dass Rückstellungen für das Alter dazu beitragen würden, Beitragssteigerungen zu verhindern. Jedoch kommt es häufig trotzdem zu Beitragserhöhungen.

Wie werden Alterungsrückstellungen gebildet

Die Kalkulation der Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) basiert auf versicherungsmathematischen Prinzipien und ist äußerst komplex.

Anders als oft angenommen, gibt es keine Grenze für die Höhe des Beitrags in der PKV im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Eine Begrenzung auf den Höchstbeitrag der GKV gilt nur für die Sozialtarife Basis- und Standardtarif der PKV.

Das Krankheitsrisiko wird innerhalb der PKV stets einer Gruppe gleichaltriger Personen zugeordnet, nicht einer einzelnen Person. Auch die Beitragsberechnung erfolgt auf kollektiver Basis. Ein individueller Gesundheitszustand oder das Älterwerden führen daher nicht automatisch zu einer individuellen Beitragserhöhung. Die Alterungsrückstellungen ermöglichen es Versicherungsnehmern, im Vergleich zu gleichaltrigen Neukunden niedrigere Beiträge zu zahlen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies für private Krankenversicherte, dass der Beitrag lebenslang steigt.

Was ist beim Wechsel einer Krankenversicherung zu beachten

Alterungsrückstellungen müssen von privaten Krankenversicherungen gebildet werden. Zusätzlich müssen sie einen Zuschlag von zehn Prozent auf die Tarifprämie erheben und der Alterungsrückstellung zuführen. (< >)
Quelle: Alterungsrückstellung – Wikipedia

Bei Verträgen, die ab 2009 abgeschlossen wurden, werden bei einer Kündigung und gleichzeitigem Abschluss eines Vertrags bei einem anderen Unternehmen einige der Rückstellungen auf den neuen Vertrag übertragen. Doch für Kunden, die bereits vor 2009 privat versichert waren und zu einer neuen PKV wechseln, gehen die Alterungsrückstellungen verloren. Für Kunden, die in die gesetzliche Krankenversicherung überführt werden, besteht die Möglichkeit, die Rückstellungen in eine Zusatzversicherung umzuwandeln, unabhängig davon, wie lange der Versicherungsschutz bereits bestanden hat.

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